Am 24. Oktober 2019 ging es für die 7. Klasse um das Thema Sucht. Als Einstimmung darauf konnten die Schüler am Tag zuvor Gegenstände aus dem „Suchtsack“ ziehen. Dabei hatten sie schon die verschiedensten Arten von Süchten und Suchtmitteln kennengelernt. Am alljährlich stattfindenden Suchtpräventionstag konnten sich die Schüler an fünf Stationen nun zu legalen und illegalen Drogen informieren, über die Entstehung von Süchten nachdenken sowie den Einfluss von Alkohol auf das Sehvermögen, alkohofreie Cocktails und ihr Wissen zu Alkohl testen:
Frau Willing
von der Polizeidirektion Saalfeld sprach mit den Schülern über Arten und unterschiedliche Wirkungen von illegalen Drogen, wie z.B. Cannabis und Crystal. Einige Kinder wußten noch nicht, dass Drogen ganz oft aus einer Menge Chemie bestehen. Die vielfältigen Verwendungsformen von Cannabis überraschten die Schüler. Frau Willing zeigte ihnen sogar einige Produkte wie Haschisch und Marihuana. Auch die strafrechtlichen Folgen von Drogenkonsum, -besitz und -handel wurden von erläutert. So erfuhren die Kinder, dass der Füherschein schnell weg sein kann oder sie sogar schon davor für 5 Jahre gesperrt werden können, diesen überhaupt zu machen.
Pascal Wurzbach und Klaus Mähler vom Jugendförderverein waren dieses Jahr auch wieder dabei. Sie beantworteten mit den Schülern gemeinsam unter anderem die Fragen: Was ist Sucht? Wie entsteht Sucht? Was sind die Folgen von Sucht? Was kann mich vor Sucht schützen?
Einige Schüler wußten nicht, dass manche Drogen so schnell süchtig machen, wohl aber, dass bei vielen die Gehirnzellen absterben und der Konsum arm machen kann. Zudem gab es Informationen zu den Hilfsangeboten für Suchtkranke und deren Angehörige im Landkreis. Wer Unterstützung beim Umgang mit seiner Sucht oder der eines Freundes o.ä. benötigt kann sich an diese (siehe Foto) wenden. Eine wiederkehrende Botschaft war, dass man Freunden in Not und im Rausch helfen muss, sonst ist das neben einem wirklich miesen Verhalten auch unterlassene Hilfeleistung und strafbar.
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Herr Herzog ließ im „Ultimativen Alkoholquiz“ (von der Drogenhilfe Köln) die Klassen in vier Teams gegeneinander antreten. Es wurde fleißt geraten, mitgefiebert und Punkte ergattert. Hierbei wiederholten die Schüler viele Fakten zum Thema Alkohol und lernten neue dazu. Sie wurden dabei auch sehr gerne pantomimisch und künstlerisch aktiv.
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Frau Breuer von der Kreissportjugend
im KSB „Saale/Schwarza“ e.V. mixte für die Schüler fruchtige, alkoholfreie Cocktails. Dazu brachte sie viele Rezeptideen, ein Quiz und nützliche Klebeblöcke von der Aktion „Mix dich fit – alkoholfrei Sport genießen“ (der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) mit. Die Kinder waren überrascht, dass Cocktails auch ohne Alkohol
so lecker sein können. Im lockeren Gespräch wurde den Kindern bewußt, dass sie die Wahl haben, mit Freunden Alkohol, Zigaretten oder ähnliches zu konsumieren oder aber auch einfach „Nein“ zu sagen.
Auch dieses Mal waren die Schüler vom Rauschparcours begeistert. Alle wollten mal drankommen und selbst
erleben, wie eingeschränkt die Wahrnehmung bei 1,3 Promille ist. Das wurde mit einer Rauschbrille simuliert. Die Schüler fanden es eine echte Herausforderung, das Kleingeld richtig zu zählen, Treppenstufen zu laufen, verständliche Nachrichten zu schreiben und das verflixte Schlüsselloch zu treffen. Sie hätten nicht gedacht, dass diese sonst einfachen Aktionen, unter dem Einfluss von Alkohol so schwierig sein könnten.
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Ich danke allen aufmerksamen Schülern für ihr Interesse und den externen Partnern für ihre Beiträge und die gute Zusammenarbeit.
A. Seidel
– Schulsozialarbeit –
Eine Zusammenarbeit von















Begonnen wurde dieses Mal mit einer Kräuterwanderung rund um den Kirchberg bei Oberweißbach. Frau Möller ging mit den Schülern den Kräuterwanderweg entlang, an dessen Rand viele interessante Kräuter zu finden waren. Zu einigen lernten die Kinder etwas über deren Heilkräfte und Anwendung. Viele sammelten die Kinder auch gleich in ihr Körbchen, um sie für den Kräuterquark am nächsten Tag zu verwenden. Hierfür sollten sie gut schmecken oder einfach dekorativ sein. Abgerundet wurde die lehrreiche Wanderung durch eine ausgiebige Pause auf dem Spielplatz am Fröbelturm.
Am Dienstag den 02.07.2019 fand dann der eigentliche Gesundheitstag der Klasse 5 statt. Hierzu war erneut die „Milchparty“ an die Schule geladen. Dazu brachte Frau Bauer vom Milchbauernverband Thüringen ganz viele regionale Milchprodukte mit. Zusammen mit Obst, Gemüse und Kräutern verarbeiteten die Schüler diese unter ihrer patenten Anleitung – nicht aber, ohne sich vorher ordnungsgemäß die Hände zu waschen. Dann stellten die Schüler mit viel Begeisterung Käsespieße, Bananenmilch, Erdbeerjoghurt und Kräuterquark her. Das ein oder andere wurde schon während der Zubereitung genascht. Frau Bauer beschrieb die Kinder an ihrer Station als sehr aufmerksam und wissbegierig. So kommt sie gern wieder.
Nebenan lernten alle Kinder bei Herrn Herzog etwas über die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln. Dazu erarbeiteten sie die Ernährungspyramide. Sie lernten, dass es unterschiedlich gesunde Lebensmittel gibt. Viele davon enthalten Säuren und Zucker und sollten deshalb in entsprechend geringen Mengen gegessen oder getrunken werden. Deshalb konnten die Schüler hier mal den Säuregehalt von Getränken professionell testen und den Zuckergehalt verschiedener Süßigkeiten erraten. Der brachte viele Schüler zum Staunen – so sind das Nougat auf dem Brötchen oder der gesund erscheinende Fruchtsaft voller Zucker!
Herr Suhr führte gemeinsam mit Frau Breuer von der Kreissportjugend im KSB „Saale/Schwarza“ e.V. Stationen aus dem „Zirkeltraining der Gesundheitsforschung“ durch. Hier konnten die Schüler am eigenen Leib erfahren, wie viel Energie in einem Stück Schokolade steckt (nämlich 6 Minuten rennen) und wie sich zusätzliches Körpergewicht auf die Leistungsfähigkeit im Sprint auswirkt. Die Kinder konnten auch ihr Lungenvolumen messen, überlegen wie das mit der Fitness zusammenhängt und wie das Rauchen die Funktion der Lunge beeinflusst.
Zwischendrin bekamen die Schüler die Gelegenheit, mal ganz ruhig zu werden, als Herr Leder den Schülern verschiedene Techniken zur Entspannung erklärte und sie ausprobieren ließ. Einmal den eigenen Körper und die Sinne bewusst wahrzunehmen, auf die innere Stimme zu hören und einfach mal ruhig sein war für viele ungewohnt. Trotzdem nahmen die meisten Kinder die Gelegenheit wahr und ließen sich darauf ein.
Den krönenden Abschluss des Gesundheitstages bildete auch in diesem Jahr das gemeinsame Mittagessen. Hierfür stellten die Klasse und ihre Klassenleiterin Frau Rögner eine große Tafel im Klassenraum auf und deckten sie ein. Jeder Teilnehmer konnte nach Herzenslust essen. Die frischen und gesunden Vollkornbrote waren zwar für viele Kinder zunächst ungewohnt, schmeckten ihnen jedoch trotzdem. Der Naturjoghurt mit frischem Obst schmeckte den Kindern mindestens genauso gut wie das in die Kräuterquarks gedippte Gemüse. Zu Trinken gab es nicht ganz so zuckerhaltige Fruchtsaftschorle. Beim Essen ging es dann allerdings ziemlich laut zu. Anscheinend gab es viel zu erzählen. Am Ende halfen dann alle Schüler tatkräftig mit beim Aufräumen und Aufwaschen – was auch zu gemeinsamen Mahlzeiten dazu gehört.












Thema Alkohol. Sie konnten dabei auch pantomimisch und künstlerisch aktiv werden.


Schüler leckere, alkoholfreie Cocktails mixen und genießen. Zudem standen Materialien mit Rezepten für alkoholfreie Cocktails, Informationen zu Auswirkungen von Alkohol und Rauchen (den häufigsten Suchtmitteln in Deutschland), sowie Tipps zum Aufhören von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Lesen und Mitnehmen bereit.




Die Sportlehrer Herr Pohl und Herr Suhr führten Stationen aus dem Zirkeltraining der Gesundheitsforschung durch. Sie hatten dabei Hilfe von einigen engagierten Zehntklässlern. An den Stationen „Energie“ und „Gewicht“ konnten die Schüler erfahren, wieviel Energie in einem Stück Schokolade steckt und wie sich das Körpergewicht auf die Leistungsfähigkeit im Sprint auswirkt. Die Kinder konnten auch ihr Lungenvolumen messen, überlegen wie das mit der Fitness zusammenhängt und wie das Rauchen die Funktion der Lunge beeinflusst.
Zwischendrin bekamen die Schüler die Gelegenheit, mal ganz ruhig zu werden, als Frau Bock den Schülern verschiedene Techniken zur Meditation erklärte und sie ausprobieren ließ. Für viele Schüler war die Yogaübung nur schwer zu halten. Auch auf die innere Stimme zu hören und einfach mal eine Weile leise und still sein war für viele ungewohnt, wurde aber meist mit großer Freude umgesetzt.


